70 Kinder, 2 Heime, 1 Vision: 
ein bessers Leben.

Organisation der Heime 

Aus religiösen und landestypischen Gründen sind die Heime nach Geschlechtern getrennt.

  • Mädchenheim: Es wird von weltlichen Mitarbeiterinnen sowie einem ehrenamtlichen Board geleitet.

  • Bubenheim: Dieses Heim ist Teil einer buddhistischen Stiftung und wird von einem Mönch geführt, der von weltlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt wird.

Aus einem Heim wird ein Zuhause.

Damit aus einem Heim ein Zuhause wurde, waren mehrere bauliche Maßnahmen nötig. Hier zeigen wir unsere Vorher/Nacher Fotostrecke zu Renovierunen und Ausbauten der Heimgebäude.

Die Heime befanden sich zu Beginn unserer Arbeit in teilweise sehr desolatem Zustand. Es fehlte nahezu an allem und wir haben in vielen Jahren unserer Arbeit sehr viel in die
Infrastruktur investiert. Parallel dazu ist es laufend notwendig in Instandhaltungsarbeiten zu investieren. Das Klima in Sri Lanka setzt den Gebäuden weit mehr zu als bei uns in Europa.

Hohe Luftfeuchtigkeit, andauernde Regenfälle und mangelnde Wasser-Ableitungen setzen den Gebäuden zu.

Ständige Erneuerung: Sanierun der Fassade, Isolierung und Drainage des Fundaments gegen den gierigen Zahn der Zeit.

Der ehemalige "Speisesaal" des Mädchenheims war dunkel und beengt.

Der neue hellere und geräumige Speisesaal nach den Umbauarbeiten, dank unseren PatInnen, PartnerInnen und Sponsoren.

Auch im Bubenheim war der Speisesaal ein dunkler Ort an dem die Kinder auf engem Raum zusammenrücken mussten.

Nach dem Umbau ist nun genug Platz und das Tageslicht erhellt die gemeinsamen Mahlzeiten.

Zu Beginn schliefen die Kinder beeintg in Stockbetten oder sogar auf dem Boden. 

Heute hat jedes Kind ein eigenes Bett mit Moskito-Baldachin für sich.

Das Heim für Mädchen - 
D.P. Wijesinghe Children Home, Gonagalapura.

Ursprünglich für ca 20 Mädchen ausgerichtet - wurde dieses Heim im Laufe der Jahre von uns vergrößert sowie adaptiert und bietet aktuell  33 Mädchen im Alter von 3 bis 18 Jahren eine Heimat.

Das Heim für Buben - 
Muditha Boys Home, Hettipola.

1998 von buddhistischen Mönchen gegründet liegt dieses Heim ca 2 Autostunden nördlich von Colombo im Landesinneren und ist das Zuhause von ca 50 Buben im Alter von 3 - bis 18 Jahren.

Warum kommen Kinder in ein Heim?

 

Die Kinder in unseren beiden Heimen stammen aus ganz unterschiedlichen Lebensumständen – jedes von ihnen trägt seine eigene Geschichte. Es gibt verschiedene Gründe, warum Kinder in die Obhut der Heime aufgenommen werden:

Waisenkinder – Kinder ohne leibliche Eltern 
Kinder, die ihre leiblichen Eltern verloren haben. Sie stehen ohne die Fürsorge von Mutter und Vater da und benötigen einen Ort, an dem sie Schutz, Geborgenheit und neue Hoffnung finden können.


Findelkinder – Kinder ohne elterliche Fürsorge 
Findelkinder sind Kinder, die ausgesetzt oder verlassen wurden. Sie bleiben ohne die Fürsorge ihrer Eltern zurück und benötigen ein sicheres Zuhause.


Missbrauchte Kinder – Kinder, die Schutz benötigen
Es gibt Kinder, die körperliche oder seelische Gewalt erfahren haben. Um ihr Wohlergehen zu sichern, werden sie von den Behörden aus ihren Familien genommen und in eine geschützte Umgebung gebracht.

Vernachlässigung – Kinder, die von der Behörde aus ihren Familien genommen werden Manche Eltern sind aufgrund physischer oder psychischer Probleme nicht in der Lage, für ihre Kinder zu sorgen. In solchen Fällen greift die Behörde ein und nimmt die Kinder aus ihrem Umfeld, um ihr Wohlergehen zu sichern.
 

Arbeitsmigration – Kinder von Müttern mit Arbeitsverträgen im arabischen Raum Viele Mütter aus Sri Lanka sehen sich aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage gezwungen, Arbeitsverträge im arabischen Raum anzunehmen. Diese Verträge laufen jeweils über zwei Jahre und erlauben lediglich einen kurzen Heimaturlaub von etwa 14 Tagen. Für die Kinder bedeutet dies eine lange Trennung von ihren Müttern. Sie werden während dieser Zeit bei uns betreut und finden hier ein Zuhause.


Bildung für die Kinder

Schulpflichtige Kinder besuchen regulär die Schule, jüngere Kinder gehen in den Kindergarten. Von der ersten bis zur vierten Klasse werden die Kinder zunächst in einer gemeinsamen Sammelklasse unterrichtet; erst danach erfolgt die Trennung nach Jahrgängen.

Die staatlichen Mittel für das Bildungssystem sind sehr begrenzt, weshalb der Unterricht oft nur minimalistisch gestaltet ist. Um den Kindern bessere Chancen zu geben, organisiert Costalanka zusätzliche Unterrichtseinheiten direkt in den Heimen. Denn Bildung ist für diese Kinder der einzige Weg, nach ihrer Zeit im Heim ein selbstbestimmtes und besseres Leben aufzubauen. Unterrichtet werden: Lesen, Schreiben, Rechnen, Geographie und Religion.  

Religiöse Offenheit

Die Heime werden buddhistisch geführt. Die Heimleitung ist anderen Glaubensbekenntnissen gegenüber offen eingestellt. Ein Zeichen dafür ist der Schrein (siehe Bild oben) auf dem Heimgelände. Hier ist neben einer buddhistischen Heiligenfigur Raum für christliche, hinduistische und islamische Andachten.

KONTAKT

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